Urlaub

16
Jan
2011

Gran Canaria - Tag 6

Heute ist ein Besuch der Nordseite und Las Palmas geplant. Es ist Feiertag auf Gran Canaria und wir versprechen uns dadurch ein bisschen weniger Verkehr in der spanischen Großstadt.
Zunächst schauen wir uns die Caldera de Bandama an. Ein tiefer schwarzer Krater, in dem noch ein altes Bauernhaus steht. Vom Pico de Bandama kann man tief hineinsehen - leider genau nach Süden, sodass ein Foto nix wurde. Ein sehr stolzer, sehr bunter Hahn, der hier oben lebt wird dafür bei uns zum Fotomodell.

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Ebenfalls in Tafira schauen wir uns den Jardin Canario an. Ein wunderschöner großer Botanischer Garten, der am Felshang liegt und dadurch alle Vegetationszonen er Insel zeigen kann. Wir entdecken hier eine große Kanarische Echse, die leider für den Foto zu schnell ist. Ich könnte ja ständig Palmen fotografieren, die find ich einfach zu schön. Am liebsten lieg ich natürlich drunter.
Und jetzt: zurücklehnen und genießen :-)

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Kurze Stadtspatziergänge in Teror und Arucas, jeweils um die großen Kirchen herum reichen mir. Ich genieße eher die Kaffees in den kanarischen Bars. Die sind immer lecker, gar nicht teuer und man kriegt mal was von den Einheimischen mit.

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Über die Nordküste fahren wir nach Las Palmas. Gemütlich ist es heute hier. Die Canarios verbringen den Tag am Stadtstrand. Wir flanieren auch ein bisschen die Terrassen entlang, essen Eis und schauen uns die Sandskulpturen internationaler Künstler an.

Danach fahren wir in die Vegueta, die Altstadt. Leider ist die Markthalle heute zu, so können wir nur die Kathedrale Santa Ana und die umliegenden alten Häuser anschauen.

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15
Jan
2011

Gran Canaria - Tag 5

Heut ist unser längster Autotag.

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Wir fahren die Süd-Westküste bis San Nicolas, dann weiter an der steilen und extrem kurvigen Westküste bis Agaete. Dieser Straßenabschnitt wird bei Regen gesperrt. Wir haben aber nicht herausfinden können, warum: Wind, Rutschigkeit, ...?
Viele beeindruckende Blicke über die Küste, ab und zu ein "Mirador", ein Aussichtspunkt.

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Das Tal von Agaete ist voller blühender Pflanzen, Plantagen, Fincas. Da müsste man mal wandern. Heute haben wir leider zu wenig Zeit dafür - es liegt am anderen Ende der Insel und wir müssen noch über die Berge zurück.
Gleich hinter Agaete fahren wir in die Berge - in den höchsten Ort der Insel: Artenara. Die Flora hat sich geändert. Hier gibt es hohen Pinienwald, alles ist grün. Man merkt, dass hier kein Wassermangel herrscht.

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Jedes Tal ist hier bewohnt, verstreute Fincas und wieder viele Höhlen sehen wir. Die Region heißt "schwarze Berge" und so sehen sie auch aus. Zwischendrin ein Krater, allerdings mit rotem Boden.

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In Tejeda machen wir dann einen langen Spatziergang. Das Dorf ist sehr hübsch gemacht, liegt am Hang und viele Kleinigkeiten snd zu entdecken.

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Seit heute ist die Luft klarer. Wir können die Felsen ein bisschen besser sehen, die so typisch für das Inselinnere sind. Das ist der Roque Bentayga, 1415 m hoch und das erste Wahrzeichen in Richtung Westen.

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Viele andere Berge liegen im Dunst, es wirkt alles sehr romantisch.

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Auf dem Cruz de Tejeda machen wir noch einen Spatziergang bis ganz nach oben und genießen den Rundum-Blick.

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14
Jan
2011

Gran Canaria - Tag 4

Wieder fahren wir in die Berge. Diesmal sind einige der malerischen Dörfer unser Ziel.

Den morgendlichen, sehr guten! Kaffee trinken wir in St. Lucia, einem kleinen Dorf mit gestyltem Marktplatz und netter Touri-Beratung. Hier würd ich gerne mal eine Winterwoche verbringen. Ist ein guter Platz für Ausflüge und Wanderungen.

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Die Ureinwohner der Insel, die Guanchen lebten häufig in Höhlen. Diese sieht man überall, v.a. aber im Nordteil. Ein eindrucksvoller Berg voller Höhlen ist das Fortaleza Grande:

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Von dort fahren wir zum Cocodrillo-Park. Der war ziemlich enttäuschend. Zwar sieht man wirklich viele Krokodile, aber die Fläche, die den Tieren zur Verfügung steht und die Krokoshow entsetzt mich. Das ist echt Tierquälerei. Später lese ich, dass es im Norden den einzigen Zoo gibt, der den Tierschutz umsetzt und artgerecht hält. Schade zu spät.
Noch einige Tiere mehr kann man anschauen, alle in kleinen Käfigen und ziemlich gelangweilt: Affen, 1!Tiger, Vögel, Echsen, ...

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Weiter fahren wir ins Barranco Guayadeque. Hier leben heute noch Familien. Am Eingang der faszinierenden Schlucht besuchen wir das schön gemachte Museum. Es liegt in einem Berg wie die Wohnungen und zeigt das Leben der Guanchen.
In der Schlucht gibt es einige Höhlen, die man besuchen kann, die heute Cafès und Restaurants sind, aber auch viele Wege und Türen, die als privat markiert sind. Die Wände sind bröckelig und gestreift durch die vulkanische Entstehung und die folgende Erosion.
Überall stehen blühende Mandeläume, hohe Eukalyptusbäume, Kakteen und Agaven.
Am Ende des Tales landen wir in einem der beiden hoch in den Felsen liegenden Restaurants. Mit Blick über den Barranco lassen wir uns den Kaffee und ein Gericht mit Ziegenfleisch schmecken. Ziege ist hier normales Essen, wie bei uns die Kuh.
Es schmeckt deutlich nach Ziege, wollte mal probiert werden.
Es wird dunkler und kälter, also raus aus den Bergen und die engen Serpentinen bis zum Meer bei Licht bewältigen.

DSC09990bunte Felsen, vulkanisch

Eine kurze Strecke über die Autobahn bringt uns zurück nach Playa de Ingles.

13
Jan
2011

Gran Canaria - Tag 3

Tag 3
Morgens bekommen wir unser Auto, gleich geht es ab in die Berge. Auf schmalsten Straßen, meistens nur einspurig in den Felsen gehauen und immer kurvig. Wir kommen in unser erstes Bergdorf. Weiße Wände, viele Rundbögen, dunkle Holzbalken, sich räkelnde Katzen, mal eine Kaffee-Bar, immer die Wände voller blühender Ranken: Gänsedisteln, Hortensien, blühende Mandelbäume. Für diese ist es eigentlich ein bisschen früh im Jahr, aber viele blühen schon.

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Auf einen der 1400 m – Berge klettern wir, wandern durch den Pinienwald und genießen die Ruhe und die Wärme. Oben haben wir Ausblick über die Berge. Leider ist es sehr diesig und die Felsreihen sehen wir nur als graue Riesen. Eigentlich sollten wir von hier die Südküste sehen...

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Wir fahren weiter und kommen an verschiedenen Stauseen entlang, die Straße bleibt einspurig, zum Teil ist es einfach eine Naturstraße. An den Hängen der Barrancos, der tiefen Schluchten, stehen riesige giftige Wolfsmilchgewächse, große Agaven und unten in der Talsohle immer wieder Bananenplantagen.

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In San Nicolas an der Westküste biegen wir ab Richtung Süden. Jetzt fährt es sich entspannter. Immer noch Kurve an Kurve aber immerhin hat nun jede Fahrtrichtung meistens ihre eigene Spur. Den Abstecher ins Tasartico-Tal brechen wir ab weil uns die Rinnen zu tief und die Steine zu groß werden. Die starken Regenfälle haben hier wohl den Weg überschwemmt. Eine Enduro wäre jetzt praktisch...

Wir beenden den Tag mit einem Sonnenuntergangsspatziergang in Puerto de Mogàn, dem Venedig von Gran Canaria. Ein touristischer Hafen mit vielen Cafès und Restaurants, aber nett und ruhig. Das Objektiv findet hier viele Details, überall blüht es und ich finde das erste Mal meine Lieblingsblume, eine Strelitzie.

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In dem außenliegenden Molerestaurant finden wir ein romantisches Plätzchen für einen Tintenfisch-Imbiss und Sonnenfotos.

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Die Täler im Süden sind z.T. gefüllt mit Plantagen, in denen Bananen, Avocados und Orangen gezogen werden. Alles ist abgedeckt mit Planen. Im anderen Teil werden Touristen gehalten. Viele viele Stockwerke hoch stehen die Bettenburgen dicht an dicht. Vom Tal sieht man nichts mehr. Im Talgrund Pools, Palmen und ein paar Meter Strand. Was macht man hier den ganzen Tag?
Über Puerto Rico fahren wir zurück in „unsere“ Bettenhochburg. Maspalomas und Playa de Ingles sind ausschließlich für Touris gebaut. Die Canarier mieden diese Region weil sie zu trocken und zu heiß ist. Sie leben nur im kühlen Zentrum und im grünen Norden der Insel.

12
Jan
2011

Gran Canaria - Tag 2

Tag 2
Morgens gibt es eine Inforunde des Veranstalters. 2 Paare sind gekommen, beide Mietwagenfahrer. Infos gibt es wenige, dafür jede Menge Werbung für die Busfahrten, die von uns keiner will. Fragen sind nicht erwünscht... Leider bin ich zu höflich, um einfach aufzustehen :-(
Wir machen uns bald auf den Weg, Maspalomas zu erkunden. Quer durch's Dorf laufen wir bis zu den Dünen, einmal quer durch – das ist anstrengend aber witzig. Wir haben ja Zeit. Düne hoch und Düne runter, Fotos machen, die Sonne genießen, dann die Füße im kalten Atlantik baden. Überall liegen Sonnenanbeter – das würd ich keine halbe Stunde aushalten.
Mit Blick auf's Meer machen wir eine lange Kaffeepause – wir sind angekommen.

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Zurück laufen wir wieder durch die Dünen, das waren wohl mehr als 12 km im Sand. Wir entdecken Hasen, viele Spuren etwas größerer Echsen und jede Menge Blümchen. Da es die letzten Tage geregnet hat sprießen nun weiße und rosa Blumenteppiche.

Nebenan liegt ein Golfplatz: sehr grün und sehr ordentlich - ein krasser Gegensatz zu der Wildnis, den Dornenhecken und Kakteen hier in den Dünen.

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Ziemlich erschöpft aber kein bisschen mehr winterdepressiv falle ich auf's Sofa und lasse mich bekochen :-)

11
Jan
2011

Gran Canaria - Tag 9 und Abflug

Ausschlafen, frühstücken, sonnen, packen, bummeln, in der Sonne liegen.
Ein letzter Strandspatziergang.

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Angekommen sind wir bei den letzten Wolken einer Regenwoche. Danach gab es 8 Tage strahlende Sonne und um die 25°C. Heute zieht es wieder zu. Über den Bergen hängen dicke Wolken, es weht ein kräftiger Wind und auch über Maspalomas haben es die Sonnenstrahlen schwer.
Das Bad im Pool lassen wir bleiben, setzen uns lieber nochmal in des nette Kaffee um die Ecke, lesen die letzten ungelesenen Zeitschriftenseiten und freuen uns über die wunderbare Woche.

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Pünktlich kommt unser Transfer, wir gurken nochmal zu vielen Hotels an den Stränden um noch mehr Touris abzuholen und kommen irgendwann am Flughafen an. Kontrolle, Abflug, alles ganz unkompliziert. Ankunft um 1.00 Uhr in Deutschland: -3°C, leichter Regen, brrr.

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Gran Canaria - Tag 1

Auf Gran Canaria - ein kleines Reisetagebuch

3.00 Uhr nachts klingelt der Wecker, ganz früh morgens wollen wir ab Frankfurt Richtung Süden fliegen. Unser Start verzögert sich weil kein Trinkwasser an Bord ist. Das Tanken klappt nicht weil einer vergessen hat, den Stöpsel rein zu stecken :-)
Dann geht es los, enteisen und starten. Alles kein Problem, auf 1000 m sind wir über den Wolken und die Sonne strahlt mir ins Gesicht. Eigentlich wollte ich noch bisschen schlafen...

Lesen, quatschen, landen – kurz nach dem Mittag sind wir in Gran Canaria bei 24°C und Sonne. Im T-Shirt suchen wir die Dame mit dem passenden Schild die uns unseren Bus zuteilt – Pauschaltouristen halt.
Wir sind die Einzigen, die an unserem Hotel in Playa de Ingles aussteigen. Der Empfang ist nett, alle sprechen „natürlich“ deutsch. Unser Bungalow liegt am Ende des Geländes: schön ruhig. Bisschen muffig ist es drin, wir werden also immer gut lüften müssen. Die Einrichtung ist ok: ein Ottomanen-Sofa, kleine Küchenzeile mit dem Nötigsten, Tisch, draußen Liegen und Sessel.

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Die Terrasse ist abgeschirmt durch Kakteen und Büsche, darüber Palmen, man kann sich privat fühlen. Über die weiß getünchten Mauern hört man Fahrzeuge, abends auch die Musik aus irgendeiner Disco. Ist aber nicht nervig.
Wir gehen erstmal los, Wasser kaufen. Das Leitungswasser ist gechlort, das mag ich nicht trinken. Ein kleiner Supermarkt ist um die Ecke, wir decken uns mit Bananen und Keksen ein und spatzieren an den Strand. Barfuß in strahlender Sonne durch die Dünen schlendernd beginnt der Urlaub :-) Heute morgen waren es einige Grad unter Null...
Das Meer ist mir zu kalt, baden werde ich wohl nur im Pool, ich Weichei.
Wir laufen durch's Dorf zurück, trinken in einer netten Bar noch einen Kaffee, schwätzen mit der Bedienung. Nicht, dass wir spanisch könnten, sie auch nicht deutsch, ist also lustig.
An der Strandpromenade stehen ohne Ende Palmen, Kakteen, alles blüht, es ist sooo schön warm! Ich tanke Sonne, Sonne, Sonne und Wääärme :-)

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Wir fallen sehr früh müde ins Bett.
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ein murmel murmelt sich murmelnd durch den tag

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